Rucksack oder Koffer?

Jeder Urlaub kennt den Begriff Übergepäck. Dieser Begriff ist teils ein Schreckgespenst. Denn dieser Begriff hängt mit meist sehr hohen Kosten zusammen. Die Fluggesellschaften lassen sich zu schwer gepackte Koffer sehr gut bezahlen. Die Urlauber sind entsprechend an den Schaltern verärgert, wenn es beim Wiegen heißt, dass sie einige Kilos zu viel an Kleidung eingepackt haben. Fatal kann dies werden, wenn man mit einer großen Familie in den Urlaub fährt oder alleine für länger als zwei Wochen. Entsprechend benötigt man nämlich reichlich Gepäck. Die Urlauber stellen daher ihren Koffer schon zu Hause auf die Waage. Diese sollte natürlich genau sein, um dann am Flughafenschalter nicht doch eine böse Überraschung zu erleben. Daher überlegen viele Urlauber schon im Vorfeld, ob sie sich nicht gleich dafür entscheiden einen Teil ihres Gepäcks in einen Rucksack zu packen. Diesen können sie auch als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen. Was ist Handgepäck? Unter dem Begriff Handgepäck wiederum versteht man das Gepäckstück, dass die Passagiere mit in die Flugkabine nehmen dürfen. Die Anzahl des Handgepäcks ist allerdings auch limitiert. Darüber hinaus unterliegt auch Handgepäck Gewichts- und Größenbegrenzungen. Das Maximalgewicht beträgt bei den Fluggesellschaften 5 bis 12 Kilo. Die Handgepäckbestimmungen variieren aber nicht nur bei den Fluggesellschaften, sie hängen oft auch vom eingesetzten Flugzeug ab. Aber auch die Buchungsklasse kann auf Gewicht und Größe und Stückzahl des Handgepäcks Einfluss haben. Im Handgepäck dürfen nach den Vorfällen des 11. September 2001 Flüssigkeiten im Handgepäck nur eingeschränkt mitgenommen werden. Das Handgepäck wird in den Gepäckablagen über den Sitzen verstaut bzw. unter dem Vordersitz.