Tatort im Internet: Das Spiel mit dem Feuer - Kinderschutz im Internet?!

Es gibt Spielplätze, lange Radwege, entlegene Schulwege ... An vielen verlassenen und nicht so bewanderten Orten können Kinder zum Opfer von Pädophilen, Verbrechern und Geisteskranken werden.
 
Aber nicht nur diese Orte die im realen Leben stattfinden sind potentielle Gefahrenquellen für die Sicherheit von Kindern, bzw. für deren Leben! Das Internet mag auf den ersten Blick möglicherweise kein verlassener Ort sein, kein Spielplatz und vor allem kein entlegener Schulweg. Doch die Gefahr ist präsenter und höher denn je.
 
Das Internet ist das größte Informationsmedium der Menschheit, Millionen bis Milliarden Menschen weltweit nutzen es. Das Internet ist aus unserer heutigen Zeit schlicht und ergreifend nicht wegzudenken. Und das verrückte: Es gibt keine Polizei dort, keine sogenannten SIttenwächter. Jeder kann sich so ausleben wie er möchte. Diese Eigenschaft des Internets kann positiv genutzt werden. Wir aber auch äußerst negativ genutzt. Pädophile und Vergewaltiger sehen das Internet vermutlich eher als Marktplatz an. Als Bewerbungscouch für Ihre Opfer!
 
Es ist teilweise erschreckend zu sehen das Kinder und Jugendliche Ihre Daten sehr schnell und ins Internet stellen, ohne diese auch nur schützen zu wollen. Soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit so wie alles von seinem Charakter aber auch seiner Adresse ins Internet zu stellen. Leider Gottes wird dies von vielen jungen Nutzern auch genutzt. Nicht auszumalen wie unnachsichtig dies ist.
Das Internet vergisst nie.
Weder Fotos, Kommentare, Statusmeldungen, Adressen .... Wird es nicht vom Nutzer selbst gelöscht, bleibt es im Netz. Ohne wenn und aber.
 
Somit ist und bleibt das surfen, chatten und nutzen von sozialen Netzwerken für Kinder und Jugendliche ein Spiel mit dem Feuer!
 
Ein Bericht von Marco Kuehn
http://www.kinderschutz-report.de