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Eine Beerdigung zu planen und zu organisieren, ist oftmals eine große Belastung für die Angehörigen. Meist sind diese, selbst noch von Kummer überwältigt und in den seltensten Fällen. wirklich in der Lage zu entscheiden, was im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre und was nicht! Ein ganz wichtiger Faktor bei einer Beerdigung ist der Blumenschmuck. Ohne Trauerfloristik wäre eine Beerdigung, die ohnehin schon eine zu tiefst traurige Angelegenheit ist, noch trostloser. Falls das noch möglich ist. Auf www.trauerfloristik.org gibt es viele Anregungen und viele hilfreiche Tipps zu diesem Thema.
Die Blumen haben in den letzten Jahrhunderten eine eigene Sprache entwickelt. So stehen beispielsweise rote Rosen ganz klar im Zeichen der tiefen und innigen Liebe. Bei nahen Angehörigen darf sie also durchaus als Grabschmuck verwendet werden. Eine weiße Rosenknospe hingegen, steht für ein kaltes Herz, das nicht zur Liebe fähig war, daher ist eher abzuraten, weiße Rosen als Grabschmuck zu verwenden. Dies könnte durchaus falsch verstanden werden.
Die Calla gilt seit langem als Blume der Trauer, sie soll eine Art Unsterblichkeit ausdrücken, genau wie die Lilie, die aber eher die Reinheit und Unschuld verkörpert. Natürlich sollten die vorherrschenden Farben auf einer Beerdigung weiß und gegebenenfalls rot sein, allerdings sollten hier nicht die Wünsche und Neigungen des Verstobenen außer Acht gelassen werden. Wenn dieser eine bestimmte Lieblingsblume oder Farbe hatte, ist nichts dagegen einzuwenden, diese in die Trauergestecke mit einzubinden.