Mund-zu-Mund-Propaganda im Marketing

Davon träumt manches Unternehmen und vor allem kleine Unternehmen hoffen inständig darauf: Kunden und Netzwerkpartner empfehlen einem weiter, die Neukundenakquise wird deutlich vereinfacht und ein Kunde, der auf Empfehlung zum Unternehmen kommt, hat deutlich mehr Vertrauen zum Unternehmen. Schade nur, dass die Entwicklung der Dinge meist dem Zufall überlassen wird.

Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist zunächst unter dem Namen Empfehlungsmarketing bekannt. Wer diesen Begriff kennt, hat schon den ersten Schritt getan und kann nun nach geeigneten Methoden suchen, sich mit dem Empfehlungsmarketing auseinander zu setzen. Denn: Ganz so zufällig sind Empfehlungen gar nicht. Selbst das kleinste Unternehmen hat gute Chancen, mit Hilfe des Empfehlungsmarketing eine Menge zu erreichen. Das Empfehlungsmarketing ist kostengünstig und schafft einen Kundenkreis mit grossem Vertrauen gegenüber dem Unternehmen. Ausserdem eignet sich das Empfehlungsmarketing für Unternehmen jeder Grössenordnung und in jeder Branche.

Wer eine Existenzgründung im Online-Bereich plant, sollte beispielsweise nicht auf den „Seite empfehlen“-Button verzichten oder die Einbindung der Seite als Linktipp in Social Networks wie mister wong oder delicio.us ermöglichen. Eine gute Webseite wird gerne weiterempfohlen; machen Sie es dem Seitenbesucher so einfach wie möglich, diese Empfehlung auszusprechen.

Grundsätzlich sollten Sie Ihre Kunden und Netzwerkpartner stets aktiv nach Empfehlungen fragen. Das kann auf dem Ausdruck einer Rechnung erfolgen, im Newsletter oder im persönlichen Gespräch. Zum Empfehlungsmarketing gehört auch das Aushändigen mehrere Visitenkarten; so kann Ihr Gegenüber stets Dritten eine Karte weitergeben. Auch im Einzelhandel oder in Restaurants kann stets auf den Tischen oder in einer Auslage ein Mäppchen mit mehrere Karten zur Verfügung gestellt werden. Denn wer einmal einen guten Einzelhandel entdeckt hat, möchte die Informationen vielleicht an Freunde und Bekannte weitergeben. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, der kann sogar fragen, ob Gesprächspartner eine weitere Person kennen, der sie das Unternehmen empfehlen würden.

Ihr Unternehmen sollte in jedem Falle ein Sympathieträger sein. Wenn Kunden keine Sympathien hegen, wird es schwierig mit den Empfehlungen. Weiterhin ist es wichtig, dass sich Ihr Unternehmen durch Spezialisierungen oder andere Kriterien deutlich von Mitbewerbern abhebt. Vorteilhaft ist es auch, bereits im Vorfeld einer Existenzgründung darüber nachzudenken, welche Zielkundengruppen besonders gut miteinander vernetzt sind. In einer gut vernetzten Zielkundengruppe ist mit einer höheren Empfehlungsquote zu rechnen und das Empfehlungsmarketing kann seine volle Wirkung entfalten. Lesen Sie sich in das Thema ein oder besuchen Sie ein Seminar; was auch immer Sie tun, um das Empfehlungsmarketing richtig zu nutzen: Es lohnt sich in jedem Falle.
Autor/in: Andrea Claudia Delp
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