Gitarrenunterricht für Erwachsene

Das Gitarrespielen zu erlernen ist eine schöne Sache. Zugegeben, das ist nicht ganz einfach. Am Anfang tut man sich schwer. Da bildet sich Hornhaut auf den Fingerkuppen. Die Barrègriffe sind schmerzhaft. Man greift daneben, zupft die falschen Saiten. Das mag bitter sein, aber angefangen hat so jeder. Mit Ausdauer und Disziplin kriegt man das schon hin. Und da ist es nicht notwendig, jeden Tag zwei Stunden zu üben. Es reichen täglich 20 Minuten, eine halbe Stunde. Die Fortschritte kommen mit der Zeit.
 
Erwachsene, die ein Instrument erlernen und einem alten Traum nachgehen wollen, haben aufgrund ihrer Verpflichtungen ein zeitlich begrenztes Budget. Das gilt für Kinder und Jugendliche auch. Doch das es für Erwachsene zu spät sei, mit dem Musizieren zu beginnen, ist nicht richtig. Da geht immer noch was. Stecken bleibt man, wenn man am Wochenende nachholen will, was man unter der Woche nicht gemacht hat. Also 20 Minuten am Tag, da steht man nicht so unter Druck.
 
Es braucht die Liebe zur Musik, etwas Talent, Ausdauer und Disziplin. Die Gitarre ist ein beliebtes Instrument, das sich zur Begleitung, als auch zum Melodiespiel eignet. Wer leicht und flüssig eine kleine Romanze, einen bekannten Hit, ein klassisches Stück zu präsentieren weiß, dem ist die Bewunderung der Zuhörer gewiss.
 
Einführende Literatur gibt es zuhauf. Welche Methode man wählt, ob nach Noten oder Tabulatur, das ist eine Frage, wohin man will. Nichts aber ersetzt den Gitarrenunterricht. Ein guter Lehrer erkennt die Stärken und Schwächen seiner Schüler, korrigiert Fehler und führt den angehenden Gitarristen in musiktheoretische Zusammenhänge. Man lernt, wie Akkorde gebildet werden, nach welchem Schema sich Tonleitern zusammensetzen und das Gitarristen sich gern über Fingersätze unterhalten. Musikunterricht gehört einfach dazu. Und wer kontinuierlich übt, kleine Melodien spielen, ein Bluesstück begleiten kann, der gewinnt immer mehr Sicherheit – das ist so.
 
Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Aber wen das Musizieren gepackt hat, der bleibt dabei