Die drei Regeln für eine glückliche Ehe

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Eine Heirat hat auch in unserem schnelllebigen, modernen und stressvollen Leben einen besonderen Stellenwert.
Sie ist ein gesellschaftliches Ereignis und dennoch etwas Privates. Sie  zeugt von der Liebe und dem Vertrauen zweier Menschen zu einander und trotzdem ist sie eine ehrenhafte, angesehene Veränderung  im gesellschaftlichen Status, da es sich um eine offiziell anerkannte Institution, die Ehe, handelt. Diesem Zwiespalt der Ehe als etwas Persönliches und zugleich Öffentliches folgen unterschiedliche Auffassungen von der Ehe. Die einen lächeln mit einem lustigen Augenzwinkern, die anderen warnen vor zu viel Enthusiasmus und Liebesblindheit. Es sind Jahrtausende alte Erfahrungen, die einem die Weisheit vorhergegangenen Generationen weiter geben und auch Mut machen, die Ehe nicht nur als ein Joch und Versklavung (wie es meistens von Männern befürchtet wird) zu betrachten.  Ein gesundes Misstrauen ohne übertriebene Angst vor dem Tragen eines Markierungsringes würde dem männlichen Paradiesvogel sicher von Nutzen sein.
Allerdings gibt es auch das Gegenteil. In ihrer anfänglichen (und mit der Zeit sichtbar schrumpfenden) Begeisterung über das feierlich besiegte Zusammenleben  neigen Frauen ihrerseits dazu, den Stand der Ehe als Einzug in den Garten Eden zu betrachten und  dabei lassen sie unwillkürlich außer Acht, dass der Himmel manchmal voller Wolken und nicht voller Geigen hängt, und die dicken  Eroten , mit ihren pausbäckigen Jungs-Gesichtern und zarter Männlichkeit nicht  immer nur mit Liebes,- sondern oft mit kleinen Giftpfeilen zielen.
Um solche Gefühlsverwirrungen nach der Heirat auszuschließen, soll man sich vor dem wichtigen Ereignis einige Gebrauchsanweisungen besorgen und diese gewissenhaft studieren. Auch deswegen, um die gelieferte Ehe nach Vollständigkeit und Zweckmäßigkeit überprüfen zu können. Nachbesserungen sind oft sehr kostspielig und zeitaufwändig. Sich Ersatzteile zu besorgen, ist zwar möglich, aber nicht sehr ratsam, da die Außenstehenden es ziemlich schnell merken und man dann als armer Versager, dem die Kunst der Reparatur des vorhandenen Liebesapparates verwehrt bleibt,   dumm dasteht , wobei  einem das Fehlen einer meisterhaften Kreativität äußerst übel genommen wird.
Also greift ein Frischvermählter (besser ist es doch, dies zu tun, bevor einem der Ehering am Finger steckt) zu Ratschlägen über eine gute und gelungene Ehe, lacht darüber im Voraus, um einem Weinen im Nachhinein vorzubeugen und lernt es, sich in der Liebe und später in der Ehe, an die folgenden drei Grundregeln zu halten:
 
1.Sag es oft  über die Blume
2. besiege es mit einem Kuss
3. beweise es mit einem Ehering (am besten mit so einem, in dem ein Brillant deine ehrlichen und wohlgesinnten Absichten tüchtig zum Vorschein bringt)
Und zu guter Letzt denke daran: „Die Ehe ist dazu da, Probleme gemeinsam zu lösen, die man allein überhaupt nicht gehabt hätte!“