Promis ob verliebt oder durch beziehungsprobleme sorgen für Aufsehen

Sind Promis verliebt dann sind die Journalisten gleich da und berichten darüber. Das ist deren Job, damit verdienen sie sich ihr Geld. Eigentlich muss man dies akzeptieren. Dabei gilt: Handelt es sich um Super-Promis, so werden sogar Fotos zu sehr hohen Preise gehandelt. Dass auch Promis ihr verliebt sein eventuell genießen möchten, darauf nimmt kein Journalist Rücksicht.
 
Viele Promis reagieren daher mit Recht zum Teil gegenüber der Presse sehr ruppig, wenn sie nach ihrer Beziehung gefragt oder auf der Straße von Fotojournalisten ständig auf Schritt und Tritt fotografiert und damit in gewisser Weise belästigt werden. Beziehungen, insbesondere wenn sie gerade frisch sind, tut dies in der Regel nicht gut. Die Journalisten indes haben wieder „Futter für die Klatschspalte“. Dabei brachte das vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte im Jahr 2004 gefällte Urteil für die europäische Boulevardpresse erhebliche Einschränkungen was die Möglichkeiten der Berichterstattung über Details über das Privatleben von Prominenten betrifft. Dies trifft natürlich auch zu, wenn es um beziehungsprobleme geht.
 
Aber schon in den 1990er Jahren, als das Privatleben von Prinzessin Caroline von Hannover (Monaco) ständig Gegenstand der Berichterstattung der internationalen Boulevardpresse war, gab es Einschränkungen hinsichtlich der Berichterstattung. Es war eben auch Prinzessin Caroline, die mit Hilfe von Anwälten konsequent gegen die Veröffentlichungen von Fotografien aus ihrem Privatleben gegen die Presse vorging. Unter anderem gab es Prozesse vor dem Bundesgerichtshof, dem Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Diese Urteile gingen als Caroline-Urteile in die Rechtsgeschichte ein. Aber letztlich halfen auch diese Gesetze nichts, denn über deren beziehungsprobleme mit Prinz Ernst August von Hannover wurde dennoch berichtet.