Stadt – Land – Fluss

Lourdes, Paris, San Diego, Sydney, was sich wie eine Reiseroute liest, sind in Wirklichkeit die Vornamen der Kinder, unserer mehr oder weniger bekannten Promis.
Aber schon lange ist es nicht nur in den Kreisen der Schönen und Reichen total hip, ihren Kindern mit einen mehr oder minder ausgefallenen Vornamen zu bestücken. Es mag für die Kinder einer Pop-Ikone sicher kein Problem sein, mit einem ausgefallenen Vornamen durch das Leben zu gehen. Aber ob der kleine Racker, in der ersten Reihe einer Dorfschule das dann auch noch so sieht, wenn er San Diego oder San Francisco gerufen wird, ist zu bezweifeln. So sollte sich ein Elternpaar überlegen, dass Ihr Kind später nicht nur als Baby diesen Namen trägt, sondern als Erwachsener im Studium oder im Berufsleben sich mit diesem Vornamen behaupten muss. Jeder hat im Laufe seines Lebens sich sicher mal die Fragen gestellte, warum Vater und Mutter einem mit solch einem Vornamen bestraft hat. Jeder ist wohl einmal in der Phase gewesen, da fand man seinen eigenen Namen einfach nur doof. Jeder erdenklich andere Namen war besser, nur sein eigener nicht. Besonders schlimm war wohl für viele die Zeit in dem man den Vornamen verniedlichte. Aus Thomas wurde Tommi, Susanne hörte nur Susi und besonders Michael gibt es in hundert verschiedenen Varianten.