Tag der Erfinder

Jedes Jahr, in Deutschland am 9. November, soll durch den Tag der Erfinder weltweit an all die Personen gedacht werden, deren Erfindungen wir täglich benutzen, ohne die Person dahinter zu kennen. Wie stellt man zum Beispiel das spezifische Gewicht eines Körpers fest, ohne ihn zu beschädigen? Hier denkt der Tag der Erfinder an Archimedes und seinen Ausruf „Heureka!“ (lat. für „ich hab’s gefunden“), als er während eines Bades feststellte, dass sein Körpervolumen genau dieselbe Menge Wasser verdrängte. Nicht den großen Namen wie z.B. Thomas Alva Edison, Albert Einstein und Marie Curie ist dieser Tag gewidmet sondern eher dem Menschen von nebenan, der mit seinen Erfindungen nichts weiter bezwecken will, als sich selbst und anderen Menschen das Leben zu erleichtern. Die meisten dieser Erfinder sind nur wenig oder gar nicht bekannt. Wer weiß zum Beispiel, dass die heute schon fast wieder verdrängten Streichhölzer eine Erfindung aus dem fernen China waren und dass es sie seit über tausend Jahren als Schwefelhölzchen gegeben hat? Allerdings wurden die modernen Sicherheitszündhölzer erst viel später, nämlich 1848 von R.C. Böttger, einem deutschen Chemiker und Physiker entwickelt. Die Rasierklinge, der Airbag, die Zahnradbahn, die Lithographie sind nur einige wenige Beispiele für Erfindungen. Unser ganzes Leben ist von den alltäglich genannten Dingen bestimmt. Wer näht heute noch ein Buch zusammen? Nein, dafür gibt es Bindereien, die Klebstoff so zwischen Seiten und Rücken bringen können, dass jede Seite einzeln eingeklebt ist. Erfinder dieser mittlerweile sehr populären Methode ist Emil Lumbeck aus Remscheid, der damit dem modernen Taschenbuch den Weg geebnet hat.