Helfen, ohne sich selbst zu gefährden

Ein verschlafener Sonntagmorgen in der Saarbrücker City: Plötzlich flackert am Streifenwagen, der bis dato friedlich seine Runden gedreht hat, das Blaulicht auf. Das Einsatzfahrzeug prescht über die Saarbahngleise und hält vor einem ehemaligen Kino, das heute als Großraumdisco genutzt wird. Doch es geht den Beamten eben nicht um angeheiterte Jugendliche. Denn die haben, an diesem verregneten Morgen, längst das Feld geräumt. Vielmehr sitzt, just vor einer Detektei, ein offensichtlich benebelter Obdachloser, auf den die Beamten in ihrer Schutzkleidung - dicken, stabilen Lederjacken mit leuchtenden POLIZEI-Lettern -, auch bald einreden.
 
Allein die Einsatzhandschuhe baumeln unbenutzt am Gürtel. Denn der Mann scheint weitgehend friedlich und muss auch offensichtlich nicht weiter gestützt oder geführt werden. Denn dann wäre, zur Sicherheit, ein stich- und schnittfester Schutzhandschuh durchaus angezeigt!