Lust und Frust mit unseren Schlipsträgern

Krawatten sollen seriös wirken. Daher gibt es Berufsstände, wo die Krawatte quasi Pflicht ist: Bankberater etwa dürfen, und das auch an warmen Tagen, selten ohne ihren „Kulturstrick“ daher kommen. Denn die Krawatte versprüht ein weltmännisches Flair. Wobei nicht jeder Schlipsträger im Blitzlichtgewitter und der öffentlichen Wahrnehmung allzeit gut weg kommt: Denken wir nur an den, der uns das Verb „gutenbergen“ beschert hat. 
Wobei nun ein neues Wort die Runde macht: „wulffen“. Eine zweideutige Sache, da damit zum einen Personen gemeint sind, die anderen den AB oder die Mailbox „voll quatschen“. Zudem meint das Verb aber auch jene Personen, die zwar nicht direkt lügen, aber unangenehme Wahrheiten ganz gerne mal mit Floskeln umschiffen. Und darin sind viele Krawatten-Träger einfach spitze!