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Das "Blaue Wunder" in Dresden | 100artikel

Das "Blaue Wunder" in Dresden

Diese Attraktion in Dresden Loschwitz, ist eine der nennenswerten Sehenswürdigkeiten, wenn Sie als Tourist, zum Beispiel als Gast des Hotel Dresden, in der sächsischen Landeshauptstadt Urlaub machen. Bis 1912 hieß diese Loschwitzer Brücke in Dresden „König-Albert-Brücke“. Sie ist eine Brücke über der Elbe und stellt die Verbindung zwischen den Gegenden Blasewitz und Loschwitz dar. Konstruiert wurde die Brücke 1891. Drei Jahre dauerte die Fertigstellung des Bauwerkes. Als Wunder wurde sie unter anderem deshalb bezeichnet, weil die Brücke keine Strompfeiler in der Elbe benötigte. Der Hauptgrund für die Bezeichnung „Blaues Wunder“ ist auf die hellblaue Farbe der Brücke zurückzuführen. Als technische Daten sind die Länge mit 280 Metern und das Gewicht von 3500 Tonnen zu nennen. Bis zum Jahre 1923 musste für die Benutzung der Brücke bezahlt werden: Fußgänger, Straßenbahnfahrgäste, Rad- und Kraftfahrer zahlten 2 Pfennig, 10 Pfennig kosteten Zugtiere und 20 Pfennig für Kraftfahrzeuge. Auch damals waren Abonnements und Sonderregelungen möglich. Die Brücke hat zwei Fahrbahnen und beidseits Gehwege auf den Außenseiten der Brücke. Bis 1985 führten die Straßenbahnlinien 4 nach Pillnitz und 15 nach Loschwitz über die Brücke. Seitdem ist wegen verminderter Tragfähigkeit der Straßenbahnverkehr eingestellt. Für den Kraftfahrzeugverkehr gilt seitdem eine Tonnagebegrenzung von 15 Tonnen. Ein Vorschlag der PDS von 2005 lautete, die „Loschwitzer Brücke“ offiziell in „Blaues Wunder“ umzubenennen. Der Antrag fand im Stadtrat allerdings keine Mehrheit. Beiderseits der Brücke liegen wunderbare Einkehrmöglichkeiten, so dass „Toskana“ für süße Nachmittagsstunden oder die „Villa Marie“ und nicht zu vergessen der legendäre „Körnergarten“. Um für die nächsten Tage noch unternehmungslustig zu sein, geht es nach einem gemütlichen Abendessen zurück zur Pension Dresden.
Autor: Jana Wiedermann
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