Eine Reise nach Utah

Utah, der 45. Bundesstaat der Vereinigten Staaten, liegt zwischen Idaho, Wyoming, Colorado, Arizona und Nevada. Schon im Jahr 9000 v. Chr. siedelten hier verschiedene Indianerstämme, namentlich die Ute, von deren Name Utah abgeleitet ist, die Gosiute, die Süd-Paiute und die Navajo. Die ersten Europäer im Gebiet des heutigen Utah waren Spanier aus Santa Fe. Besiedelt wurde das Land jedoch weder von diesen noch von den Pelztierjägern oder den Siedler, welche das Land durchquerten um nach Kalifornien zu gelangen.
 
Im Jahr 1847 kamen schließlich die Mormonen ins Land und ließen sich aufgrund von religiöser Verfolgung in anderen Teilen Amerikas in diesem Gebiet nieder. 1848 ging die Region von Spanien an die Vereinigten Staaten über und obwohl die Mormonen einen Anschluss an die Union anstrebten, wurde ihnen dieses verwehrt, da einige Grundrechte nicht eingehalten wurden. Erst als immer mehr Nicht-Mormonen das Gebiet besiedelten und die Polygamie verboten wurde, wurde Utah 1896 annektiert.
 
Die Wirtschaft des Staates lebt vom Abbau von Rohstoffen, hier vor allem von Kupfer, Kohle, Erdöl, Uran und Erdgas. Auch Landwirtschaft und Industrie spielen eine große Rolle. Wer Utah als Tourist besucht, dem sei empfohlen, die Nationalparks Zion und Bryce Canyon zu besuchen. Auch auf den Spuren der Mormonen und der Indianer kann man wandeln. Auch der Ort, an dem die erste transkontinentale Eisenbahn der Vereinigten Staaten gebaut wurde, kann besichtigt werden. Wintersportler werden die zahlreichen Skigebiete Utahs sicherlich mit Begeisterung besuchen.
 
Einen Bundesstaat mit solch einer interessanten Historie zu besuchen, wird natürlich noch interessanter, wenn man der englischen Sprache mächtig ist. Da man für ein sinnvolles Gespräch oder auch nur das Verständnis von Führungen mehr braucht, als nur das normale Schulenglisch, besuchen viele Menschen Sprachkurse an Volkshochschulen oder ähnlichen Institutionen, jedoch auch häufig ohne Erfolg, da hier die Lehrmethoden die gleichen sind, wie an den Schulen. Eine neue Art des Englisch-Lernens hat Lerntrainer Paul Kutilin entwickelt, mit dieser kann man auf eine Art und Weise Englisch lernen, die auf den neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung basiert.