Reisen in Japan – die Entdeckungen von buddhistischen Klostern

Die Reisen nach Japan mit einem Einblick in die fremde Kultur sind eine Bereicherung für jeden Touristen. Viele Urlauber begeben sich während ihrer Reisen in Japan von Tempel zu Tempel. Der Eintritt ist für gewöhnlich nicht kostenlos. Viele der Tempel liegen nah beieinander und ähneln sich doch nicht. Wichtig für alle Besucher ist es, die Schuhe draußen zu lassen. Ein bekannter Tempel ist das buddhistische Kloster mit dem Namen Eiheiji. Es ist fast 800 Jahre alt und Besucher finden es in den Bergen von Fukui. Das Kloster steht jedoch nicht für sich allein, sondern ist von vielen kleinen Häusern umgeben. Bei Eiheiji handelt es sich um ein so genanntes Zen Kloster. Zen ist eine Form des Buddhismus, der ursprünglich aus China stammt. Unter der Zen Philosophie wurden die typischen japanischen Gärten entwickelt und auch die japanische Teezeremonie. Eiheiji ist für das Reisen in Japan aber noch aus einem anderen Grund ein wichtiger Anziehungspunkt. Touristen, die sich für den Zen-Buddhismus interessieren, werden auf Wunsch hier vorübergehend als Schüler aufgenommen. Dabei nehmen sie nicht vollständig am Alltag der Buddhisten teil, sondern durchlaufen ein kleines Schulungsprogramm. Ziel der echten Zen-Buddhisten ist die Abkehr von den fünf Wünschen, die den Menschen in seinem Alltag prägen, aber auch behindern. Das sind Eigentum, Ansehen, Schlaf, Sex und Essen. Wem die Einführungskurse während der Reisen in Japan so gut gefallen, dass er bleiben möchte, der muss harte Prüfungen über sich ergehen lassen. Viele Ablehnungen gehören dazu, in der der zukünftige Schüler beweisen muss, dass er würdig und vor allem entschlossen ist.

Die Aufnahme in das Kloster beginnt auch für die Urlauber während ihrer Reisen in Japan mit langen Meditationen. Meditiert wird dabei über Wochen von früh bis spät. Die Mönche selbst meditieren später nur noch zweimal täglich. Den Alltag in einem buddhistischen Kloster sollte man nicht unterschätzen. Während der Reisen in Japan können die Touristen beobachten, dass die Mönche um halb vier morgens aufstehen. Das buddhistische Kloster kann heute nur noch überleben, weil Touristen von der ganzen Welt während ihrer Japanreisen dort einkehren, und sich über den Zen-Buddhismus informieren. Über das Jahr verteilt sind es bis zu einer Millionen Menschen, die das Kloster besichtigen. Der Einblick in das Leben der Mönche begleitet die Touristen während der gesamten Zeit ihrer Reisen in Japan. Wenn die Mönche am Morgen ihr Frühstück einnehmen, dann ist das nicht nur karg, sondern auch stets vegetarisch. Gegessen wird normalerweise Reis und etwas Gemüse. Gegen Mittag wird eine Suppe serviert, die mit Tofu verfeinert ist. An einigen wenigen, aber genau bestimmten Tagen, dürfen kleine Kartoffeln gegessen werden. Den Touristen wird interessieren, dass die Mönche nicht nur im Sommer und im Winter barfuss laufen.