Die Stechuhr

Wer kennt sie nicht die Stechuhren, welche in manchen Betrieben hängen. Aber hier ist auch die Digitalisierung nicht unbemerkt geblieben. Wenn man die Unterschiede der früheren Uhren, welche eigentlich sehr übersichtlich waren, eingestempelt war ist heute dies in den meisten Fällen nur noch per Magnetstreifen möglich. Dies hat auch den Vorteil, dass man nicht alle Karten in Betrieben mit sich tragen muss, sondern diese auch als Schlüssel für andere Türen verwenden kann, da hier alle personenbezogenen Daten gespeichert sind. Wenn man allerdings in den Urlaub gehen möchte empfiehlt es sich diese Stechkarte, welche man im Betrieb benötigt, nicht mit in den Urlaub nimmt und diese aus dem Reisegepäck draußen lässt. Wenn dann die Urlaubszeit ansteht kann man dann hier getrost mit den Vorbereitungen anfangen und alles in die Reisetasche packen, welche man mitnehmen möchte. Oftmals werden aber auch diese Reisetaschen für Geschäftsreisen verwendet, da diese auch bequem und leger zu transportieren sind. Ist man am Urlaubsziel angekommen, so packt man auch schnell die Reisegepäck wieder aus, und stellt schnell fest, dass man den Wecker vergessen hat. Von der kleinen Enttäuschung gewinnt man allerdings auch schnell Abstand, da man ja schließlich Urlaub hat, und diesen auch zeitlos planen möchte. So genießt man die Tage der Entspannung und kauft sich vielleicht einen kleinen Reisewecker als Ersatz, da man doch nicht ohne die Uhr leben kann. Wenn dann der Urlaub zur Neige geht, packt man die Reisetasche wieder zusammen und stellt fest, dass man die Uhr welche man angeblich zu Hause vergessen hat, sich in einer Seitentasche der Reisetasche befindet und kann sich ein grinsen nicht mehr verkneifen. Zu hause angekommen hat man dann allerdings 2 Uhren. Wenn der Urlaubserwerb ein Souvenir ist, dann hat man hier allerdings auch 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, da man auch beim Wecken an den Urlaub erinnert wird.
 
Nicola Lavacca
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