Bleistifte

Spätestens in der Schule kommt niemand mehr am Bleistift vorbei, welcher zu den ältesten Schreibgeräten zählt. Ob in der Federmappe, als Büroartikel oder künstlerischer Stift – der Bleistift zeigt sich äußerst vielseitig und fühlt sich als Schreibgerät und Zeichengerät in allen Gebieten gut aufgehoben. Bleistifte verfügen hierbei über eine Mine aus Graphit, welche in einen Mantel aus Holz eingebettet ist. Die Tatsache, dass die Mine aus Graphit besteht, zeigt hier bereits deutlich auf, dass der Bleistift mit dem strittigen Schwermetall Blei im Prinzip nur einen Teil seines Namens gemeinsam hat. Viele Menschen werden den Bleistift auch noch unter seinem alten Namen Crayon kennen, welcher durch die französische Bezeichnung für den Bleistift geprägt wurde.
Heute kommen Bleistifte meist für Zeichnungen, technische und künstlerisch geprägte Skizzen, in der Stenographie und allgemein als Schreibgeräte zum Einsatz. Die Stifte sind sehr einfach zu handhaben, zeigen sich sehr wischfest und sind zudem auf Papier durch einen Radiergummi leicht wieder zu entfernen – der Bleistift darf also ohne Umschweife als vielseitiger Allrounder bezeichnet werden. Im Fachhandel werden Bleistifte heute zudem in verschiedenen Härtegraden angeboten, wobei die mittelharten Stärken vorrangig im Bereich der technischen Zeichnungen zum Einsatz kommen. Bleistifte mit weicher Mine hingegen weisen eher ein künstlerisches Talent auf und werden gern in der Malerei, z.B. als Schraffur Gerät, eingesetzt. Menschen, die viel und gern mit dem Bleistift schreiben – immerhin wird auch die Hand hierbei deutlich weniger belastet als z.B. mit einem Kuli – sollten durchaus die verschiedenen Stärken im Fachhandel und im täglichen Gebrauch testen, schließlich findet so jede Hand ihre eigene Minenstärke.