Naturschutz und Umweltschutz in Lemgo

Für den Umweltschutz und den Naturschutz wird in Lemgo sehr viel getan. Die Johannissteine, die Sie beim Ortsausgang von Lemgo in Richtung Detmold sehen können, sind Felsstücke von knapp 6 Metern Durchmesser. Kleine Löcher in den Findlingen, die aus der Vorzeit stammen, werden genutzt, um die Sommersonnenwende genau berechnen zu können.

Zum Thema Umweltschutz und Naturschutz ist auch das Begatal bekannt. Es befindet sich östlich der Stadt Lemgo. Dieses Gebiet schließt ebenfalls einen Gewässerabschnitt mit ein, der knapp 21 Kilometer lang ist. Das Begatal umfasst ein Gesamtgebiet von fast 500 Hektar, das auch das Schloss Brake mit einbezieht. Durch den Umweltschutz ist es gelungen, dass 350 verschiedene Pflanzen in diesem großen Gebiet geschützt wachsen können. Davon sind bereits 23 Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Des Weiteren beherbergt dieses Umweltschutz - und Naturschutzgebiet von Lemgo 70 Vogelarten, die Sie in ihrer Heimat beobachten können, wie beispielsweise den Eisvogel, den Schwarzspecht oder die Wasseramsel. Auch 17 Fischarten leben in diesem Schutzgebiet, die Sie fröhlich schwimmend in ihren Tümpeln sehen können.

Ein weiteres Naturschutzgebiet, das für den Umweltschutz von Lemgo besonders ins Auge gefasst wurde, ist das Hardisser Moor. Rund 29 Hektar umfasst dieses Gebiet, dass durch ein langes Tal geprägt ist. Der Oetternbach fließt quer durch dieses Gebiet. Er erhielt seinen Namen von den dort lebenden Ottern. Doch im Jahr 1572 wurde der letzte lebende Otter in diesem Gewässer gefangen. Das Kalkflachmoor beherbergt dutzende Libellenarten und Amphibien, die zum geschützten Lebensraum für diese Tiere wurde.