Neues Ableseverfahren für Mieter startet 2013

Jeder von uns kennt wohl den Ärger mit den Ableseterminen. Ein- oder zweimal im Jahr gesucht der Energie- und Wasserversorger die Mieter um ihren jährlichen Verbrauch zu ermitteln.

Das ist nicht nur oft sehr lästig, sondern manchmal auch auch ärgerlich. Zuerst einmal sind die Zeit in denen der Ablesedienst kommen soll nicht gerade in einem überschaubaren Rahmen gesetzt. Termine von 9 Uhr bis 14 Uhr sind keine Seltenheit. Aber jeder hat es wohl schon mal erlebt, das er früher kommt und auch einmal ist ein Zettel in im Briefkasten, dass man niemanden angetroffen hat oder er kommt gar nicht beziehungsweise wirklich auf den letzten Drücker.

Die meisten Mieter haben dafür oft nicht die Zeit, weil sie sich extra dafür frei nehmen müssen und wer opfert schon gern einen Urlaubstag für so etwas. Aber ab dem Jahr 2013 soll sich dies alles ändern. Denn es ist eine einfachere Lösung für das Problem gefunden worden.

So sollen die Mietwohnungen mit Ablesegeräten ausgestattet werden, welche ihre Daten über Funk senden können ausgestattet werden. Das senkt die Kosten des Vermieters und erleichtert diese notwendige Maßnahme. Aber wie bei allen Neuerungen, gab es auch zu dieser schon wieder Klagen.

So klagte eine Mieterin gegen die Funkgeräte, da sie eine zu hohe elektromagnetische Strahlung befürchtete, was wiederum ihrer Gesundheit schaden könnte. Das Gericht sah diese Behauptung als nicht erwiesen an und wies ihre Klage zurück. Aber auch andere Mieter klagen. Sie wollen sich gegen eine permanente Überwachung ihres Verbrauches wehren.

Sie fühlen sich hierdurch in ihrer Privatsphäre verletzt. In dieser Frage sind sich die Gerichte noch nicht ganz einig, einer Mieterin wurde das Recht zugeräumt sich gegen de Anlage zu wehren. Und das obwohl dieses Verfahren viele Vorteile für beiden Seiten hat.

Der Verbrauch wird, sollte es zur Ablösung des alten Verfahrens kommen, in einem 14-tägigen Rhythmus abgefragt. Somit sind auch genauere und bessere Berechnung für den Mieter möglich. Mehr Informationen zum Thema finden sie auf Immolo.