Plattenspieler und Schallplatte

Der Erfinder der Schallplatte ist Emil Berliner. Dieser meldete dieses Wiedergabesystem im Jahr 1887 zum Patent an. In dieser Zeit hat sich sehr vieles entwickelt, unter anderem wurde durch Reichskanzler Otto von Bismarck auch das deutsche Sozialsystem implantiert. Berliner war es auch, der der Schallplatte ihren Namen gab, von der die junge Generation heute wieder weiß was sie ist, ein Speichermedium für Musik. Doch die Generation, die in den 1990er Jahren aufwuchs hatte eigentlich nur eines im Sinne: CDs und DVDs. Damit waren die Jugendlichen up to date. Zu diesem Zeitpunkt war die Schallplatte auch, genauso wie der Plattenspieler vom deutschen Markt völlig verschwunden. In den 1950er und den 1960er Jahren jedoch war die Schallplatte und ihr Wiedergabegerät in aller Munde. Das heißt Schallplatte und ihr Wiedergabegerät hatten sozusagen ein Monopol auf dem Tonträger-Markt. Alle Interpreten mussten ihre Werke auf Schallplatte pressen lassen. Später als die CD aufkam, schwenkten die Interpreten und auch die Hersteller der Geräte schnell um. Das Wiedergabegerät für die Schallplatten verschwand dann mit diesen aus den Verkaufsregalen in den 1990er Jahren. Und zwischen dieser Zeit und der Neuzeit waren natürlich auch Ersatznadeln und andere Ersatzteile für die Wiedergabegeräte sehr schwer zu bekommen. Ein anderes Wiedergabegerät für die Schallplatte kann man sich allerdings nicht vorstellen.