Der Siebdruck: Damit werden Pins bedruckt

Es ist der Siebdruck, der in den letzten Jahren immer wieder verwendet wird, wenn es um die Bedruckung von Pins geht. Dabei ist der Siebdruck kein Druckverfahren im klassischen Sinne, wie der Hochdruck, der Tiefdruck und der Flachdruck. Es handelt sich bei diesem Druckverfahren vielmehr um ein Schablonenfarbauftragsverfahren. Bei diesem wird eine Rakel Druckfarbe verwendet. Diese wird durch ein besonders feinaschiges Sieb gepresst.
Wenn eine Anstecknadel bzw. Pins bedruck werden, so liegt der Vorteil vor allem darin, dass ein regelmäßiger Farbauftrag verwendet wird. Erreicht werden kann mit dem Siebdruck beim Bedrucken von Anstecknadel und Pins auch ein flächiger Farbauftrag mit leuchtenden Farben.
Doch setzt der Siebdruck einen stark abstrahierenden Gebrauch der Farbe voraus. Hierdurch erlangt man ein sehr gutes Druckergebnis. Und dies ist natürlich sehr wichtig.
 
Der Siebdruck ermöglicht es jedoch denjenigen, der eine individuelle Anstecknadel haben möchte ein sehr hohes Maß an Kreativität. Die Technik des Siebdrucks wurde im Übrigen erst nach der Öffnung Japans im Jahr 1853 im Westen bekannt. Frankreich war das Land, in dem der Siebdruck als erstes verbreitet wurde. Doch bis der Siebdruck erstmals kommerziell genutzt wurde, dauerte es noch mehr als ein halbes Jahrhundert. Denn das erste mal die Möglichkeit überhaupt eine Anstecknadel bzw. Pins zu bedrucken ergab sich dann 1907.