Die Wikinger

Diebstahl und Piraterie gehörte um 890 n. Chr. zur Routine der Nordmänner. Am Anfang bestahlen sie abseitspositionierte Klöster auf den Britischen Inseln. Nur kurze Zeit später begaben sie sich auch auf Raubzüge im Frankenreich. Die Raubzüge erfolgten zunächst nur gelegentlich und auch nur in den Sommermonaten, doch schon bald wurden die Wikinger tollkühner und die Aussicht auf Abenteuer und schnell verdienten Wohlstand trieb sie zu langjährigen Raubzügen mit ihren Nachbarn. Die besondere Struktur der Schiffe ermöglichten den Wikingern schnelle Raubzüge und Piraterie. Man konstruierte die Schiffe sodass sie belastbar waren und leicht die Wogen an Heck und Bug zerteilten. Etwa 1500 v. Chr. wurden die ersten Schiffe produziert. Sie sahen wie einfache offene Boote aus, die an beiden Enden zu Schnäbeln liefen und eine zum Landen bereite Vorder- bzw. Rückseite bildeten.