Der Zaun zwischen den USA und Mexiko

Um den weiteren unkontrollierten Zustrom von Migranten zu stoppen, hat die USA an ihrer Grenze zu Mexiko einen Zaun aus Metall errichten lassen vor noch gar nicht allzu langer Zeit. Errichtet wurde dieser Zaun im Jahr 1992, um den Zustrom der Migranten aus Mexiko zu stoppen. Es ist nämlich – trotz der verbesserten wirtschaftlichen Lage in Mexiko – nach wie vor so, dass jeden Tag Menschen aus Mexiko über die Grenze fliehen. Die Grenze ist zwar durch Soldaten bewacht, jedoch soll insbesondere dieser Zaun mögliche Einwanderer abhalten über die Grenze zu kommen. Die wirtschaftliche Lage in Mexiko hat sich dabei in den letzten Jahren stark gebessert. Insbesondere ist dies auch darauf zurückzuführen, dass die Wirtschaft von Mexiko in den letzten Jahren sehr stark privatisiert wurde.
Es ist dabei so, dass die Anzahl von privaten Firmen stetig wächst. Auch See- und Flughäfen, wie auch die Eisenbahn befinden sich in einem stetigen Gang der Privatisierung. Darüber hinaus wurden auch bereits zahlreiche Banken privatisiert, und auch die Liberalisierung des Energiesektors schreitet immer weiter voran, jedoch in den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen aber noch Reformen aus. Ein starker Faktor im Bezug auf das wirtschaftliche Wachstum ist die  Maquiladora-Industrie. Hier dominiert vor allem der Textilsektor. Von Lateinamerika aus gesehen belegt Mexiko zurzeit Rang 8. In Mexiko arbeiten dabei rund 18 Prozent der Menschen in der Landwirtschaft, 24 Prozent in der Industrie und 58 Prozent im Bereich Dienstleistung. Seinen Rang 8 konnte sich Mexiko vor allem durch seine inzwischen 32 Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern sichern. Dazu gehören auch Länder wie Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador.