Handball Serien

Die Historie des Handballspiels hat seinen Beginn offiziell im Oktober 1917. Zu diesem Zeitpunkt war es M. Heiser, welcher die ersten Regeln für das Spiel festlegte. Als Wegbereiter kann das Turnspiel Torball bzw. das in Dänemark gespielte „Haandbol“ und in der Tschechei gespielte „Ceska Hazena“ gesehen werde. Angefangen hat Handball jedoch nicht in der Halle, wo heute beinahe ausschließlich noch hantiert wird, sondern wie beim Fußball draußen auf einem großen Rasenplatz. Unter den Hallendach verschob man den Spielort erst in den 50er Jahren. Vor allem die skandinavischen Länder wie Dänemark und Schweden waren die Hochburgen des Handballs. Hinzu kamen der ehemalige Ostblock, sowie Deutschland. In der heutigen zeit mischen zusätzlich noch Spanien und Frankreich an der Weltspitze mit. Letztgenannte waren auch bei den letzten beiden Weltmeisterschaften (2009, 2011) so stark, dass sie den begehrten Titel gewannen.

Es gibt selten ein Spiel, welches in seiner gesamten Geschichte einen so auffälligen Wandel erlebt hat, wie das Handballspiel. Als es im Jahre 1917 erschaffen wurde, wurde es nur auf einem Großfeld gespielt. In den Olympiakalender wurde es bereits 1936 bei den olympischen Spielen in Berlin aufgenommen. Der große „Wechsel“ kam erst zwei Jahrzehnte später in den 50er Jahren, als erstmals in der Halle gespielt wurde. Weil immer mehr riesige Hallen geschaffen wurden, konnte sich diese Variante des Ballspiels sehr schnell durchsetzen. Bei den olympischen Spielen 1972 in München fand man Hallenhandball bereits im Programm. Heute ist der Handball Sport kaum mehr wegzudenken.
 
Das Spielfeld hat eine Länge von 40 Metern und eine Breite von 20 Metern. Um die beiden Handballtore zieht sich der Torraum, welchen kein Spieler betreten darf.