Die Formel 1 Weltmeisterschaft wird seit jeher geprägt von Duellen großer Rennfahrer: Niki Lauda gegen Alain Prost in der Saison des Jahres 1984, Nigel Mansell gegen Ayrton Senna 1991 oder Jaques Villeneuve gegen Michael Schumacher sechs Jahre später. Formel 1 Wetten hatten Hochkonjunktur, entschieden sich die Titelkämpfe oft in den letzten Rennen. Manchmal aber drücken einzelne Rennfahrer einer ganzen Saison unwiderruflich ihren eigenen dicken Stempel auf. So wie Sebastian Vettel im Jahr 2011, der von 14 bereits gefahrenen Grand Prix´ bereits zehn gewonnen hat. Bei Online Wetten kann mittlerweile auf alles Mögliche gesetzt werden, und das bei jedem Rennen. Langeweile kommt bei wettbegeisterten Motorsport-Enthusiasten nicht auf, auch wenn dem Heppenheimer der Titel nur noch theoretisch entrissen werden kann. 2002 allerdings war einer noch schneller am großen Ziel der Weltmeisterschaft angelangt: Michael Schumacher holte sich 2002 seinen dritten Titel in ferrarirot nach nur 11 von 17 Rennen - also nach knapp zweiten Dritteln der gesamten Saison. Schumacher, mit sieben Titeln der Rekordweltmeister der Formel 1, hatte damals einen sensationell hohen Vorsprung auf den Zweitplatzierten und Teamkollegen Rubens Barrichello. Um 67 Punkte war der Kerpener dem Brasilianer enteilt – auch das ist ein Rekord. Zum Vergleich: Für einen Sieg gab es damals zehn WM Punkte. Auf sein Comeback in der Formel 1 wetten nach seinem Rückzug 2006 nur wenige. Ob „Schumi“ jemals wieder zu WM-Meriten kommt, scheint fraglich – auch wenn sich darauf bestimmt online wetten lässt.
Ein kerniger Engländer hatte 1992 noch weniger Zeit eingeplant, um sich die WM-Krone aufzusetzen. Der schnauzbärtige Brite Nigel Mansell, der zuvor mehrfach knapp gescheitert war, holte am 16. August 1992 mit einem Sieg beim Großen Preis von Ungarn seinen ersten und einzigen WM-Titel. Er stand damit bereits nach neun Rennen uneinholbar als Weltmeister fest – nach 68,7 Prozent der zu fahrenden Rennkilometer also. Zur Saison zählten damals 16 Grand Prix.
Mansell, der in dieser Saison in einer anderen Liga zu fahren schien, startete ganze 14 Mal von der Pole-Position. Sein Teamkollege Ricardo Patrese wurde abgeschlagen WM-Zweiter.
Wie eine Saison ausgehen kann, wenn neben dem Nummer-1-Fahrer ein fast ebenso starker Pilot den zweiten Boliden eines Formel 1-Teams steuert, zeigte die 1988er Saison. Vor dem Beginn hatte ein gewisser Ayrton Senna im zweiten McLaren-Cockpit neben Alain Prost Platz genommen. Die beiden siegten in 14 von 15 Grand Prix. Die Konstrukteurs-WM wurde 1988 mit 199 Punkten von McLaren-Honda gewonnen. Alle anderen Rennställe erzielten zusammen 201 Punkte! Das Red Bull-Team wird in diesem Jahr den McLaren-Rekord nicht knacken können. Die Punktanzahl Red Bulls wird zwar höher sein als 1988, das liegt allerdings daran, dass es für einen Sieg mittlerweile 25 Punkte gibt. Damals waren es nur neun. Das wird man im Team von Mäzen und Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz verkraften können, denn einen Rekord haben Vettel und die „roten Bullen“ schon so gut wie sicher: Der 24 Jahre alte Sebastian Vettel kann bei einem Titelgewinn in dieser Saison den Spanier Fernando Alonso als jüngsten Formel 1 Doppel-Weltmeister ablösen. Formel 1 Wetten darauf bringen sicheres Geld.