Ängstliches Verhalten beim Hund

Ängstlichkeit oder Schüchternheit tritt vor allem bei Hunden auf, die in der Jugend isoliert waren und keine vielseitige frühe Sozialisation erfahren haben. Sie ist sowohl bei Land- als bei Stadthunden und eher bei kleinen als bei großen Rassen verbreitet. Allerdings agieren auch viele große Vierbeiner verängstigt oder eingeschüchtert. Manche Hunde scheuen vor Objekten zurück, die sich unerwartet bewegen, z. B. Kinderwagen, Skateboards, Menschen, aufspringenden Schranktüren oder Stühlen, die man beiseite schiebt. Manche verkriechen sich bei lauten Geräuschen wie Gewittern oder Feuerwerk, während wieder andere einen Horror vor Händen entwickeln - zum Teil auf Grund schlechter Vorerfahrungen, zum Teil aber ohne erkennbaren Grund.
Vor Artgenossen wegducken
Wenn der Hund in der Jugend kaum mit anderen Hunden zusammen war, fürchtet er sich womöglich vor Artgenossen. Diese Angst kann selbst bei sehr sanften Individuen zu Abwehraggression führen. Man sollten dieses Risiko reduzieren, indem man sich intensiv mit seinem Hund beschäftigt. Neben Hundetrainer geben Bücher zum Thema Hund und Probleme erste Hilfestellung. Bei www.hundefreunde24.de viele leicht verständliche Fachbücher zur Hundeerziehung.
Martin Stangl, Hundefreunde24.de