Viele Herrchen und Frauchen suchen nach einer guten Möglichkeit, ihren Vierbeiner ohne großen Zeitaufwand disziplinieren zu können. Schließlich sind Spaziergänge mit einem Hund, der ständig an der Leine zieht, nicht auf das Wort hört und anderen Hunden hinterher bellt, sehr anstrengend. Einem Tier dieses Verhalten jedoch abzugewöhnen erfordert oftmals viel Zeit, Geduld, Konsequenz und Wissen. Die meisten Menschen verfügen über all diese Voraussetzung in Kombination jedoch nicht. Ein teletakt verspricht eine schnelle und vergleichsweise günstige Lösung dieser Probleme.
Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches den Hund mittels Stromschlägen erziehen soll. Dabei hat das Tier ein Halsband umgebunden, welches einen Empfänger trägt und Stromimpulse leiten kann. Das Frauchen oder das Herrchen hält den Sender, welcher dazu gehört, in der Hand. Zeigt das Tier nun ein unerwünschtes Verhalten, so kann der Besitzer durch einen einzigen Knopfdruck einen leichten Stromschlag an den Hund aussenden. Dieser wird über das Halsband an das Tier weitergegeben. Die Stärke lässt sich bei den meisten Geräten variieren. Jedoch sind teletakte in der Hundeerziehung stark umstritten. Zum einen bezweifeln Gegner, dass das Tier hierdurch keine Schmerzen verspüren würde. Zudem gibt es aber auch Hunde, die den Stromimpuls nach einiger Zeit ignorieren. Somit muss die Stärke nach einer Weile bei vielen Tieren erhöht werden, damit diese noch die gewünschte Wirkung hat. In einigen Situationen kann es aber passieren, dass der Hund seinem Instinkt folgt und den Stromschlag komplett ignoriert.
Darüber hinaus müssen Besitzer den teletakt im richtigen Moment einsetzen, damit der Hund überhaupt lernen kann, sein unerwünschtes Verhalten abzustellen. Viele Besitzer timen die Stromschläge jedoch vollkommen falsch, so dass das Tier zwar betraft wird, es jedoch gar nicht feststellen kann, welches Verhalten damit gemeint gewesen ist.