In die private Krankenversicherung wechseln – so geht das!

 
Seit dem 1.1.2009 herrscht für alle Bundesbürger im Zuge der Gesundheitsreform eine Krankenversicherungspflicht. Das bedeutet, egal, welcher Berufsgruppe jemand angehört, er muss sich krankenversichern – ob gesetzlich oder privat, das hängt von verschiedenen Bedingungen ab. Selbst Hausfrauen und Arbeitslose brauchen eine Krankenversicherung. Da Angestellte keine Wahl haben, sondern automatisch in der gesetzlichen Kasse versichert sind, haben sie die wenigsten Probleme. Alle anderen, also Angestellte über der Jahreseinkommensgrenze, Beamte und Selbständige müssen eine Versicherung wählen. Um eine passende zu finden, sollte man im Internet auf die Suche gehen. Selbständige können das beispielsweise mit der Suchphrase – private Krankenversicherung Freiberufler– bewerkstelligen. Zwar hört man immer öfter schlechte Nachrichten von den gesetzlichen Kassen und im Gegensatz dazu machen private reichlich Lockangebote, doch sollte man nicht blauäugig darauf hereinfallen. Eine günstigere Versicherung ist nicht immer eine bessere. Man muss sich auch die Frage stellen, warum die Kasse günstiger ist. Weil sie dem Kunden Gutes will? Wohl kaum! Weil Sie zu viel Geld hat? Eher auch nicht! Diese Kassen sind deswegen billiger, weil sie an den Leistungen kürzen. Um den vollen Versicherungsschutz zu erhalten muss man oft Zusatzversicherungen mit aufnehmen. Was nun nicht heißt, dass die Kasse dadurch wieder teurer wäre, als eine gesetzliche, aber es ist vor einem Abschluss eben darauf zu achten. Nur wer das im Vorfeld intensiv tut und die Ratschläge beherzigt, der wird auch eine günstige Versicherung finden und kann so einiges an Geld sparen. Gerade für Freiberufler ist das besonders wichtig, denn sie haben kein gesichertes und kontinuierlich hohes Einkommen. Vorbei die Zeiten, in denen man zwei oder drei Versicherungen hatte. Schnell kann man den Überblick verlieren, wenn man in die private Krankenversicherung wechseln möchte. Mit einem Vergleich behält man ihn.