Riestern bringt unbedingt Vorteile

Was aber ist mit der Riester-Rente, über die jetzt wieder einmal so viel gesprochen wird. Lohnt sie? Ist sie überflüssig? Bringt sie die erhoffte Rendite?
 
Dass die Rente einem Menschen mit Anfang zwanzig noch sehr weit weg erscheint, weiß ein Mittdreißiger ebenso. Er weiß aber auch, dass er selbst schon einen wesentlich höheren Monatsbeitrag anlegen muss, um eine vernünftige Altersvorsorge aufzubauen.
 
Dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, ist auch den Jüngeren bekannt. Die von der Deutschen Rentenversicherung zugesandten Standmitteilungen verschaffen schon in jungen Jahren eine Ahnung von der schönen Ruheständlerzeit. Man muss also länger arbeiten, um weniger Rente zu bekommen.
 
Normalerweise müsste schon deshalb die Riester Rente als sinnvolle private Ergänzung nicht mehr in Frage gestellt werden. Allerdings sank der Anteil der unter Dreißigjährigen, die einen Vertrag abschließen wollen, von 58 auf 33 Prozent. Und das ausgerechnet bei denen, die am meisten profitieren würden. Denn wer jung anfängt, kann mit einem geringen Monatsbeitrag schon eine ordentliche Rente aufbauen.
 
Natürlich macht es mehr Spaß, das erste Selbstverdiente in ein Auto oder in den Urlaub zu stecken, aber dabei hilft der Staat nicht mit.
 
Der Riester Vertrag bedeutet geschenktes Geld vom Staat. Bis zu 200 Prozent sogar hat die Stiftung Warentest ausgerechnet. Und warum die Subventionen immer den anderen überlassen ? Die Beratung durch einen unabhängigen Investmentmakler wird klären, ob im einzelnen Fall ein Riester-Vertrag lohnend ist. Ein unabhängiger Berater übernimmt auch den lästigen Papierkram.
 
Der Riester kann sogar ein Rendite-Turbo sein, und ebenso sind die eingezahlten Beiträge staatlich garantiert. Irgendwann solltet Ihr sowieso Vermögen aufbauen. Spätestens wenn die Familie gegründet wird. Den Riester Vertrag kann man ganz nebenbei auch als Wohn-Riester nutzen und somit später seine selbstgenutzte Immobilie abzahlen.