Rürup Rente oder Wohnriester?

 
Wenn es um eine sinnvolle Kapitalanlage für das Alter geht, hat man heutzutage eine große Auswahl an unterschiedlichen Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel auf dem Aktienmarkt investieren, das Geld ganz normal auf einem Sparbuch anlegen oder sich für eine der vielen privaten Altersvorsorgeprogramme festlegen. Zwei dieser privaten Altersvorsorgemöglichkeiten sind Wohnriester und die als Rürup Rente bekannte Vorsorgemöglichkeit.
Viele Menschen möchten im Alter in den eigenen vier Wänden und nicht bis zu ihrem Lebensende in einer angemieteten Wohnung leben und monatlich dafür immer mehr bezahlen. Eine private Altersvorsorge mit Wohnriester ist eine attraktive Alternative dazu. Wer bereits in jungen Jahren in Wohnriester investiert, hat in späteren Jahren eine eigene Immobilie in Form eines Hauses oder einer Eigentumswohnung. Ein eigenes Haus hat eine Menge Vorteile: Zum einen kostet es keine monatliche Miete mehr und es kann später auch an die Kinder und Enkel vererbt werden. Im Gegensatz zu einem normalen Bausparvertrag gibt es beim Wohnriester aber eine Einschränkung: Wer mit Wohnriester baut oder eine Immobilie kauft, der darf diese Immobilie nicht vermieten, sondern muss sie selbst bewohnen.
Eine andere Möglichkeit der privaten Altersvorsorge ist die sogenannte Rürup Rente, die seit 2005 als Alternative zur gesetzlichen Rentenversicherung angeboten wird. Vor allem für Selbstständige ist eine Rürup Rente eine interessante und auch aus steuerlicher Sicht reizvolle Alternative, denn mit einer Rürup Rente kann eine private Vorsorge für das Alter aufgebaut werden, deren Beiträge in jedem Jahr steuerlich abgesetzt werden können. Im Ruhestand muss eine Rürup Rente allerdings versteuert werden.