Wechsel in die private Krankenversicherung

Studenten haben es leicht, in eine private Krankenversicherung zu wechseln.
Während Beamte, Freiberufler, Selbständige oder besserverdienende Angestellte (ab 2012 sind über 50.000 Euro Brutto-Jahresgehalt Voraussetzung) sich strengen Überprüfungen bezüglich Altersstufe, Gesundheitszustand und Bonität unterziehen müssen, werben die privaten Krankenversicherer mit bis zu 50% günstigeren Beiträgen als die der GKV und vielen Zusatzvorteilen um Studenten.
Der Wechsel private Krankenversicherung lohnt sich für Studenten: Ein später Studienbeginn, die Notwendigkeit, während des Studiums Geld zu verdienen, oder ein Auslandsaufenthalt führen oft zu einer Überschreitung der Regelstudienzeiten oder der Altersgrenze, die die GKV für Studierende vorsehen. Hier ist eine PKV wesentlich großzügiger. Die Studententarife der PKV sind bis zum Examenssemester beziehungsweise bis Ende des 33. Lebensjahres gültig. Im letzten Semester wird ein Zuschuss zu den Versicherungsbeiträgen gewährt.
Viele Leistungen und Risiken sind bei einer PKV frei kombinierbar. Von einer günstigen Grundabsicherung bis hin zum Komfortpaket ist alles möglich, und die Kosten bleiben dennoch überschaubar.
Eine Private Krankenversicherung Student kann abschließen, wer zuvor bereits freiwillig gesetzlich krankenversichert oder über die Familie privat mitversichert war, wer bereits das 30. Lebensjahr oder das 14 Semester beendet hat oder wer sich drei Monate vor Studienantritt per Antrag von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lässt.