Wozu dienen Bauleitungsversicherung und Bauhelferversicherung?

 
Wenn Sie ein Haus bauen möchten, dann fangen Sie als erstes mit einer genauen Kalkulation an. Wie viel Geld steht mir zur Verfügung und was kann ich mir davon leisten? Muss ich zusätzlich einen Kredit aufnehmen oder ist mit finanzieller Hilfe aus der Verwandtschaft zu rechnen. Die Planung sowie alle Einzelteile, wie z.B. Fenster, Dachschindeln, Zaunelemente usw. haben ihren Preis, daher muss man vorab schon wissen, was man möchte und was man sich von seinem Geld überhaupt leisten kann. Und gerade weil das Geld knapp bemessen ist und man sich keine zusätzlichen, unerwarteten Ausgaben leisten kann, sollte man vor Beginn der Bauphase auch alle nötigen Versicherungen abschließen. Eine Versicherung verhindert zwar noch keinen Schaden, aber sie stellt sicher, dass der Versicherte im Schadensfall nicht alleine dasteht und diesem Kosten entstehen, die er vielleicht gar nicht zu zahlen in der Lage ist. Diverse Bauversicherungen werden von unterschiedlichen Versicherungsunternehmen angeboten, daher sollte man genau überlegen, welche Versicherung oder Versicherungen für einen selbst am sinnvollsten sind. Wird auf dem Bau vieles durch Eigenleistung gemacht, d.h. hat man viele Bekannte und Verwandte, die helfen werden, dann muss man diese privaten Helfer nicht nur bei der Berufsgenossenschaft Bau anmelden, sondern man muss sie bzw. sich selbst über eine Bauhelferversicherung auch ausreichend versichern, um abgesichert zu sein, falls einer dieser Helfer auf der Baustelle zu Schaden kommt. Ebenso kann, vor allem, wenn man nicht gerade in der besten Gegend baut, eine Bauleitungsversicherung äußerst nützlich werden. Wenn nämlich am Morgen plötzlich die Bauelemente und Fenster verschwunden sind, die gestern geliefert wurden und heute eingebaut werden sollten, dann kann das ohne eine Versicherung ganz schön teuer werden. Daher versichern, und sich höchstens freuen, wenn man die Versicherung nie nutzen muss.